Baku: Russell hat wieder Blut geleckt

0,196 Sekunden. Viel knapper kann man einen Grand Prix kaum gewinnen. George Russell beherrschte Baku zunächst nach Belieben, verlor seinen komfortablen Vorsprung durch zwei Safety-Car-Phasen und rettete sich am Ende in einem aberwitzigen Fotofinish gegen Max Verstappen über die Linie. Der Mercedes-Pilot verkürzt seinen Rückstand auf Kimi Antonelli von 81 auf 66 Punkte – und spricht plötzlich wieder wie einer, der diese Weltmeisterschaft noch nicht aufgegeben hat. Und Verstappen? Der erinnert von Startplatz acht einmal mehr daran, dass mit ihm immer zu rechnen ist.

Es gibt Siege, nach denen ein Fahrer 25 Punkte mehr besitzt. Und es gibt Siege, nach denen er etwas zurückbekommt, das möglicherweise wertvoller ist: den Glauben daran, dass eine Saison noch nicht entschieden sein muss. Für George Russell war Baku ein solcher Nachmittag. Das Ergebnis sagt zunächst nur: Russell vor Verstappen, Hadjar, Leclerc und Antonelli. Was es nicht erzählt, ist die Dramaturgie dieses Rennens. Der Brite verwandelte seine überragende Pole zunächst in eine beinahe langweilig souveräne Vorstellung, wurde anschließend durch zwei Safety Cars um fast seinen gesamten Vorsprung gebracht und hatte am Ende ausgerechnet Max Verstappen im Rückspiegel – jenen Mann, den man dort in den letzten Runden eines Grand Prix am allerwenigsten haben möchte. 51 Runden später trennten die beiden 0,196 Sekunden. Es war der knappste Zieleinlauf um einen Grand-Prix-Sieg seit 2002. Russell holte seinen dritten Saisonsieg, den achten seiner Karriere und vor allem jenen Erfolg, den er nach einer schwierigen Phase dringend gebraucht hatte.

Zwei Rennfahrer auf dem Podium, einer winkt und lächelt, der andere applaudiert. Beide tragen Rennanzüge mit Sponsorenlogos.
Platz 2 und 3 für Red Bull: Max Verstappen kam vor Teamkollegen Isack Hadjar ins Ziel. Foto: Rudy Carezzevoli/Getty Images

Dabei hatte das Rennen zunächst ganz nach einer Demonstration ausgesehen. Russell erwischte von der Pole einen sauberen Start und verteidigte die Führung in Kurve eins, während Oscar Piastri Charles Leclerc den zweiten Platz abnahm. Der Mercedes-Pilot hatte sich für Medium entschieden, während Piastri, Leclerc und Isack Hadjar auf Soft starteten. Hinter ihnen war sofort Bewegung im Feld: Lando Norris schoss zunächst auf Rang vier nach vorne, Hadjar holte sich die Position aber zurück. Verstappen, nur Achter in der Startaufstellung, machte ebenfalls keine langen Umstände. Zuerst erledigte er Pierre Gasly und Lewis Hamilton, danach Norris und schließlich Leclerc. Red Bull war auf der langen Geraden sichtbar stark, und plötzlich waren beide Autos dort, wo man sie nach dem Qualifying kaum erwartet hatte. Hadjar ging an Leclerc vorbei, Verstappen folgte – und wenig später ließ Red Bull den viermaligen Weltmeister am Teamkollegen vorbei.

Vorne interessierte das Russell zunächst herzlich wenig. Nach wenigen Runden betrug sein Vorsprung bereits fünf Sekunden. Während Piastri, Verstappen und Hadjar um die Plätze hinter ihm kämpften, fuhr Russell ein eigenes Rennen. Genau das war nach der gewaltigen Qualifying-Runde vom Freitag – 0,837 Sekunden Vorsprung auf Leclerc – vielleicht die beeindruckendste Erkenntnis dieses Wochenendes: Mercedes war nicht nur über eine Runde überlegen. Russell konnte diese Geschwindigkeit auch über die Distanz abrufen. Zur Rennhälfte hatte er fast zehn Sekunden Vorsprung auf Piastri. Nur ein leichter Mauerkontakt in Kurve 15 sorgte kurz für Unruhe, weil Russell anschließend meldete, etwas am Auto fühle sich nicht ganz richtig an. Mercedes beobachtete die Reifendrücke, doch zunächst blieb alles unter Kontrolle.

Formel-1-Rennen auf der Strecke mit mehreren Rennwagen in Bewegung auf einer sonnigen Piste.
Lange Zeit im Rennen jagten Verstappen (vorne) und Hadjar den Zweitplatzierten Oscar Piastri, der am Ende nur 14. wurde. Foto: Mark Thompson/Getty Images

Ganz anders verlief der Nachmittag für Antonelli. Der WM-Führende hatte sich sein Problem schon am Freitag selbst eingebrockt, als er im Qualifying in Kurve eins in die Mauer gefahren war. Von Platz 16 sollte nun die nächste große Aufholjagd folgen, doch Baku war nicht Monza. Schlimmer noch: Beim Start verlor Antonelli zunächst sogar eine Position und lag nur auf Rang 17. Danach arbeitete er sich geduldig nach vorne, überholte Lindblad, Sainz und Ocon und nutzte später den Zweikampf zwischen Lawson und Albon, um weiter aufzuschließen. Es war keine jener spektakulären Fahrten, bei denen alle paar Runden ein Konkurrent verschlungen wird. Antonelli musste sich seinen Weg mühsam suchen. Und genau das war für Russell ideal: Solange sein Teamkollege außerhalb der großen Punkte festhing, bekam der Sieg an der Spitze auch für die Weltmeisterschaft immer mehr Gewicht.

Auch Norris geriet zunehmend in Schwierigkeiten. Nach seinem bitteren Madrid-Rennen, das er ohne das unglücklich getimte Virtual Safety Car wahrscheinlich gewonnen hätte, sollte Baku die Revanche werden. Stattdessen verbremste er sich zunächst in Kurve fünf und verlor eine Position an Hamilton. Später folgte ein noch größerer Fehler auf der Start-Ziel-Geraden: Norris schoss in die Auslaufzone und fiel hinter Gasly und Antonelli zurück. Es war jener kleine Fehler, der ihn später genau an die falsche Stelle im Feld bringen sollte.

Dann begann Baku

Bis Runde 30 hatte dieser Grand Prix für Baku-Verhältnisse fast verdächtig vernünftig ausgesehen. Dann verbremste sich Alexander Albon im Kampf mit Esteban Ocon in Kurve fünf und schlug beim Ausgang in die TecPro-Barriere ein. Safety Car. Schlagartig war Russells beinahe zehn Sekunden großer Vorsprung wertlos. Gleichzeitig öffnete sich das ideale Boxenstoppfenster. Praktisch die gesamte Spitzengruppe hatte ihren einzigen regulären Reifenwechsel noch vor sich und stürmte nun an die Box. Red Bull fertigte Verstappen und Hadjar in einem ausgezeichneten Double-Stack ab, Russell behielt die Führung vor Piastri, Verstappen und Hadjar. Dahinter folgten Leclerc und Hamilton. Antonelli war inzwischen mitten im Kampf um die Punkte angekommen.

Für Russell war damit ein gemütlicher Nachmittag vorbei. Beim Restart musste er erstmals wirklich verteidigen. Und Verstappen machte sofort klar, dass er nicht nach Baku gekommen war, um Rang drei zu verwalten. Der Niederländer schnappte sich Piastri und übernahm Platz zwei. Aus dem vermeintlich ungefährdeten Russell-Sieg war plötzlich ein Duell zwischen einem Mercedes und einem Red Bull geworden. Und hinter ihnen brach endgültig das Chaos aus.

Franco Colapinto verbremste sich beim Anbremsen von Kurve eins. Der Alpine traf ausgerechnet Teamkollege Pierre Gasly, Gasly wurde weitergeschoben und konnte Norris nicht mehr ausweichen. Drei Autos waren praktisch auf einen Schlag aus dem Rennen. Antonelli entkam dem Unfall nur knapp. Gleichzeitig kollidierten auch noch die beiden Racing Bulls: Arvid Lindblad traf Liam Lawson und drehte den Neuseeländer um. Wieder lagen Trümmer auf der Strecke, wieder musste Bernd Mayländ hinaus. Das zweite Safety Car.

Für Russell bedeutete das: wieder alles auf null.

Zehn Sekunden Vorsprung? Weg. Reifenmanagement? Weitgehend bedeutungslos. Strategischer Puffer? Ebenfalls weg. Hinter ihm stand nun Max Verstappen. Nicht Piastri, nicht Hadjar, sondern jener Fahrer, der solche Situationen in seiner Karriere oft genug in Siege verwandelt hat. Russell sagte später selbst, dass ihm in diesem Moment klar gewesen sei, dass es nicht einfach werden würde.

Beim zweiten Restart machte Russell seine Sache besser. Diesmal kontrollierte er das Feld und ließ Verstappen keine unmittelbare Gelegenheit. Dahinter passierte dafür schon wieder etwas. Piastri, der lange auf Podiumskurs gelegen hatte, verbremste sich in Kurve eins, musste wenden und fiel bis auf Rang 15 zurück. Damit erbte Hadjar den dritten Platz. Für den Franzosen war das bei seinem Comeback nach drei Rennen Verletzungspause ein bemerkenswertes Ergebnis – und Red Bull hatte plötzlich beide Autos auf dem Podium. Antonelli profitierte ebenfalls von all dem Durcheinander. Er war inzwischen Sechster und ging acht Runden vor Schluss auf der langen Geraden an Hamilton vorbei. Aus Startplatz 16 war Rang fünf geworden. Schadensbegrenzung, nicht mehr – aber eben auch nicht weniger.

Russell gegen Verstappen

Vorne begann nun ein Duell, das dieses Rennen verdient hatte. Verstappen hielt sich innerhalb weniger Zehntelsekunden hinter Russell. Der Mercedes war schnell, doch der Red Bull besaß auf der langen Geraden genau jene Effizienz, die man in Baku benötigt. Russell durfte sich keinen schlechten Ausgang aus Kurve 16 erlauben, keinen Verbremser, keinen kleinen Quersteher. Hinter ihm wartete ein Fahrer, der nicht unbedingt das schnellste Auto braucht, um einen Grand Prix zu gewinnen.

Genau das ist die vielleicht wichtigste Erkenntnis aus Verstappens Rennen. Er startete Achter. Der Red Bull war am Freitag im Qualifying nicht dort gewesen, wo er hingehörte. Trotzdem arbeitete sich Verstappen nach vorne, ließ Hamilton, Gasly, Norris, Leclerc und schließlich Piastri hinter sich und stand am Ende unmittelbar vor seinem ersten Saisonsieg. Wer Verstappen nach den Schwierigkeiten der ersten Saisonhälfte bereits aus den großen Geschichten dieses Jahres herausgerechnet hatte, sollte spätestens nach Madrid und Baku noch einmal nachrechnen. In Madrid war er Zweiter geworden, obwohl der Red Bull nicht das beste Auto war. In Baku fehlten ihm 0,196 Sekunden zum Sieg. Seine Formkurve zeigt deutlich nach oben.

Die letzten Runden wurden zu einem Hochgeschwindigkeits-Pokerspiel. Russell musste einerseits schnell genug fahren, um Verstappen nicht in eine einfache Angriffsposition zu bringen, durfte andererseits aber die Reifen nicht überfordern. Verstappen blieb dran. Runde für Runde. Ein paar Zehntel vor Kurve eins können in Baku auf der zwei Kilometer langen Vollgaspassage den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Und dann kam auch noch Valtteri Bottas.

Der Cadillac schlug spät im Rennen in die Mauer ein. Gelbe Flaggen. Russell lupfte wie vorgeschrieben. Als er anschließend wieder aufs Gas ging, fehlte plötzlich Leistung: kein Turbo. Ausgerechnet jetzt. Ausgerechnet in der letzten Runde. Ausgerechnet mit Verstappen im Heck. Russell hatte keinen komfortablen Vorsprung mehr, keinen strategischen Puffer und plötzlich auch nicht mehr die volle Motorleistung.

Verstappen roch die Chance. Aus der letzten Kurve heraus hing der Red Bull am Mercedes, bekam den Windschatten und kam näher. Noch näher. Auf den letzten Metern lagen die beiden beinahe nebeneinander. Russell konnte nichts mehr taktieren. Keine Kurve mehr, in der er verteidigen konnte. Nur noch Vollgas und hoffen.

0,196 Sekunden.

So wenig blieb.

Russell gewann. Verstappen verlor. Und selten hat ein Abstand von nicht einmal zwei Zehntelsekunden so viel über ein Rennen erzählt. Was nach 25 Runden wie eine Mercedes-Demonstration ausgesehen hatte, endete als Drag Race bis zur Ziellinie. Russell selbst gab anschließend zu, dass Verstappen ihn beinahe noch erwischt hätte. Ein Sieg, der lange einfach ausgesehen hatte, musste auf den letzten Metern noch gerettet werden.

Russell glaubt wieder daran

Genau deshalb könnte Baku für Russell größer sein als die 25 Punkte. Er hatte seit Österreich Ende Juni nicht mehr gewonnen. Antonelli hatte ihm in den vergangenen Monaten nicht nur in der Tabelle den Rang abgelaufen, sondern zunehmend auch die Rolle des Mannes, um den sich Mercedes dreht. Vor Baku lagen 81 Punkte zwischen ihnen. Russell selbst hatte seine Titelchancen zuletzt öffentlich als wenig realistisch bezeichnet.

Nun sind es 66.

Das ist immer noch ein gewaltiger Abstand. Antonelli besitzt nach 15 Rennen weiterhin acht Saisonsiege gegenüber drei von Russell. Der Italiener hat in Baku außerdem gezeigt, warum er die WM anführt: Selbst nach einem selbst verschuldeten Qualifying-Unfall und Startplatz 16 bringt er zehn Punkte nach Hause. Er wurde Fünfter, nur 0,376 Sekunden hinter Leclerc. Solche Resultate sind es, mit denen man Weltmeisterschaften gewinnt.

Aber erstmals seit Wochen hat sich die Richtung geändert. Russell nahm Antonelli an einem einzigen Wochenende 15 Punkte ab. Vor allem aber klingt er wieder anders. Nach dem Rennen sagte er, er fühle sich seit der Sommerpause von Grand Prix zu Grand Prix stärker und inzwischen wieder mehr wie er selbst. Auf die Frage nach seinem Plan für den Rest der Weltmeisterschaft antwortete er mit einem Lächeln denkbar unkompliziert: „Win every race!“ Jetzt beginne die entscheidende Phase der Saison.

Das mag bei 66 Punkten Rückstand ambitioniert klingen. Aber genau dieses Selbstvertrauen hat Russell gebraucht. Er hat in Baku nicht irgendeinen glücklichen Sieg geerbt. Er war im Training schnell, fuhr eine geradezu absurde Pole-Runde mit 0,837 Sekunden Vorsprung, kontrollierte das Rennen und behielt schließlich gegen Verstappen die Nerven, nachdem zwei Safety Cars seinen gesamten Vorsprung vernichtet hatten. Das war ein komplettes Wochenende.

Russell hat wieder Blut geleckt.

Und das verändert zumindest die Stimmung in dieser Weltmeisterschaft.

Und Verstappen ist Verstappen

Der andere Mann, den Baku gestärkt verlässt, heißt Max Verstappen. Rang zwei ist für einen viermaligen Weltmeister normalerweise kein Grund für große Begeisterung. Doch die Art, wie dieser zweite Platz zustande kam, sollte Mercedes und McLaren interessieren. Verstappen kam von acht, Red Bull brachte mit Hadjar auch das zweite Auto aufs Podium, und auf den letzten Metern fehlten 0,196 Sekunden zum Sieg. Hadjar wurde mit 10,704 Sekunden Rückstand Dritter, Leclerc folgte auf Rang vier vor Antonelli und Hamilton.

Verstappen ist damit zwar nicht plötzlich wieder ein realistischer Titelkandidat. Dafür ist in der ersten Saisonhälfte zu viel liegen geblieben. Aber er kann zum entscheidenden Faktor im WM-Kampf werden. Wenn Red Bull nun regelmäßig um Siege fährt, nimmt Verstappen Punkte weg – Russell ebenso wie Antonelli. Und anders als ein Fahrer, der nur gelegentlich ein schnelles Auto erwischt, weiß Verstappen sehr genau, was er mit solchen Gelegenheiten anfangen muss.

Baku war dafür die perfekte Demonstration. Er bekam keinen Sieg geschenkt. Er arbeitete sich dorthin. Als die Safety Cars Russells Vorsprung zerstörten, war Verstappen da. Als Piastri verwundbar wurde, war Verstappen da. Als Russell in der letzten Runde plötzlich Leistung verlor, war Verstappen ebenfalls da.

Am Ende fehlten 196 Tausendstelsekunden. Das ist fast nichts. Das ist die unangenehmste Nachricht für den Rest des Feldes.

Jetzt beginnt die entscheidende Phase

Die Formel 1 reist unmittelbar weiter: Schon am kommenden Wochenende folgt der nächste Lauf in Sepang. Für Russell geht es nun darum, aus Baku mehr zu machen als einen einzelnen großen Samstag. 66 Punkte sind nicht mit einem weiteren Sieg verschwunden. Aber ein Antonelli-Ausfall, kombiniert mit einem Russell-Erfolg, würde die Rechnung schlagartig verändern. Nach Baku ist zumindest wieder eine Konstellation vorstellbar, in der Antonelli irgendwann nicht mehr nur nach vorne, sondern auch auf die WM-Tabelle schauen muss.

Für Antonelli wiederum war Baku ein Warnschuss, aber kein Desaster. Sein größter Fehler geschah am Freitag. Am Samstag machte er daraus immerhin noch zehn Punkte. Die entscheidende Frage der nächsten Rennen wird sein, ob der Qualifying-Crash ein einmaliger Ausrutscher bleibt oder ob der Druck eines wiedererstarkten Russell erstmals Spuren hinterlässt.

Und über allem schwebt Verstappen. Nicht mehr als der dominierende Weltmeister vergangener Jahre, sondern in einer vielleicht noch interessanteren Rolle: als Mann, der jedes Rennen durcheinanderbringen kann, sobald Red Bull ihm ein halbwegs konkurrenzfähiges Auto hinstellt.

Baku hat deshalb gleich zwei Botschaften hinterlassen. George Russell glaubt wieder an seine Chance. Und Max Verstappen braucht keine Einladung, um sich in einen Kampf einzumischen.

0,196 Sekunden haben gereicht, um beides ziemlich eindrucksvoll zu beweisen.

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